Pressemitteilung der Patienteninitiative vom 21.12.2008

Veröffentlicht auf von Carl-Friedrich Waßmuth

Patienteninitiative gegen die Schließung der reproduktionsmedizinischen Abteilung der Charité

c/o Fam. Waßmuth
Friedenstrase 3
10249 Berlin
0179-7724334

Pressemitteilung

* Kinderwunschzentrum: Charité gibt unzutreffende Gründe für die Schließung an
* Kein Gesprächsangebot an die Patienten seitens der Charité

Berlin den 21.12.2008: Nach Informationen der Patienteninitiative hat die Pressestelle der Charité falsche Angaben hinsichtlich der Schließung Abteilung für Reproduktionsmedizin gemacht. Zunächst ist es unrichtig, dass die Abteilung im Zuge einer größeren Maßnahme geschlossen werde. Es handelt sich um eine Einzelmaßnahme, wie auch der Personalrat der Charité bestätigte. Singulär ist auch die Schnelligkeit, mit der die Abwicklung erfolgen soll: Von der Bekanntgabe bis zur Schließung sollen es nur zwei Wochen sein.

Angegeben wurde desweiteren von der Charité, dass die Abteilung „stark defizitär“ sei. Tatsächlich sei die Verwaltung bisher nicht imstande gewesen, bezogen auf die Abteilung eine schlüssige Kostenabrechung vorzulegen. Nach Informationen, die der Patienteninitiative vorliegen, hat die Abteilung überhaupt erst seit dem 01.07.08 eine eigene Kostenstelle. Nach uns vorliegenden Informationen ist die Behandlung auch bei der Charité generell kostendeckend und tendenziell sogar lukrativ. Darauf deuten auch die prosperierenden Fertilitätspraxen hin, die es in der Stadt gibt. Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass die Verwaltung der Charité infolge selbstverschuldeter interner Probleme zahlreiche Leistungen nicht abgerechnet hat. „Wir als Patienten wehren uns dagegen, dass die unfähigkeit der Verwaltung auf unserem Rücken ausgetragen werden soll“ kommentiert der Sprecher der initiative Carl-Friedrich Waßmuth den Vorgang.

Auch angeblich nicht ausreichend wissenschaftliche Beiträge können bei der Abteilung schwerlich als gerechtfertigt gelten. In der Abteilung ist die bisherige die Abteilung leitende Oberärztin zum 01.12.08 in Altersteilzeit gegangen. Dazu Carl-Friedrich Waßmuth: „Die neue Leiterin hat zahlreiche Forschungsanträge vorbereitet. Aber man hat sie offenbar sofort abgewürgt. Wenn das Schule macht, was hier beim Kinderwunschzentrum versucht wird, dann muss jede Abteilung, der ein Leitungswechsel bevorsteht, zukünftig die Schliessung befürchten.“

Während die Presse informiert wurde, warten die Patienten warten immer noch auf eine offizielle Information. „Wir haben den Vorstand angeschrieben und dringend um ein Gespräch gebeten. Bisher haben wir keine einzige Reaktion darauf erhalten.“ sagte Carl-Friedrich Waßmuth

Für Rückfragen: Carl-Friedrich Waßmuth 0179-7724334
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